Heilsteine

Der Rosenquarz – Der Stein der Liebe

Der Rosenquarz ist eine Variation des Minerals Quarz und gilt als Stein der Liebe. Schon in der Antike galt der rosarote bis weißlich-rosafarbene Stein als wichtiger Schmuck- und Heilstein und wurde als solcher auch verehrt und bewundert. Seine zarte Farbe soll eine noch junge Rosenknospe symbolisieren, die sich gerade erst entfaltet. Deshalb wird der Rosenquarz oft als Heilstein für diejenigen Situationen im Leben eingesetzt, in denen ein Neubeginn oder ein Umbruch stattfindet.

Der Rosenquarz – Herkunft und Geschichte

Der Rosenquarz wird bereits seit vielen tausend Jahren als Schmuckstein verwendet oder zu Kunstgegenständen verarbeitet. Als geschnitzte Figuren tauchen vor allem Tiere wie Elefanten oder Bären auf, in der heutigen Zeit kommen eher klassische Figuren wie Herzen oder kleine Engel vor.

Im antiken Rom wurden aus Rosenquarz meist offizielle Siegel hergestellt, auch in der römischen Mythologie spielte der Stein ebenfalls eine wichtige Rolle. So soll Amor, der Gott der Liebe, den Rosenquarz den Menschen geschenkt haben, um Liebe und Fruchtbarkeit zu spenden. Auch heute wird dem Rosenquarz deshalb noch ein besonders positiver Einfluss auf Liebe und Freundschaft nachgesagt. Symbolisch steht der Rosenquarz für bedingungslose Liebe.

Seinen Namen erhielt der Rosenquarz aufgrund seiner rosafarbenen Färbung, andere Bezeichnungen oder Handelsnamen gibt es für diese Varietät des Quarzes nicht. Alte, aber nicht mehr gebräuchliche Bezeichnungen für den Heil- und Schmuckstein sind Rosaline, Böhmischer Rubin oder auch Montblanc-Rubin.

Der Rosenquarz – Vorkommen und Entstehung

Der Rosenquarz ist eine weiße-rosafarbene bis rosarote Varietät von Quarz. Einschlüsse von Dumortierit sind für die Farbe des Edelsteins verantwortlich. Er entsteht primär auf hydrothermaler Basis direkt aus dem Magma oder aus dem magmatischen Gemisch in granitischen Pegmatiten. Hier kommt er zusammen mit Kalifeldspat, Beryll, Cassiterit und Schörl vor. Auch in massiven hydrothermalien Quarzgängen ist der Rosenquarz zu finden. Nur sehr selten kommen klare, idiomorphe Kristalle des Rosenquarzes vor.

Der Edelstein kommt sehr häufig vor und findet sich vor allem in Brasilien, in Indien, in Kenia, in Mosambik, in den USA, in Namibia, in Russland, auf Madagaskar, in der Tschechischen Republik und in Kasachstan. Vorkommen gibt es auch in Deutschland. Zwar kommt Rosenquarz sehr häufig und an verschiedensten Fundorten vor, allerdings ist der Abbau nicht überall sinnvoll oder von wirtschaftlicher Bedeutung. Vor allem Faktoren wie Qualität und Größe der Vorkommen sowie Lage und Umweltbedingungen der Fundorte sind entscheidend, ob Rosenquarz abgebaut wird oder nicht.

Eigenschaften von Rosenquarz

Rosenquarz ist ein Quarzoxid, welches dem trigonalen Kristallsystem zugeordnet wird. Es bildet sich in der Regel in massiver Form, weshalb große und wohlgeformte Kristalle sehr häufig nachgefragt werden. Gut sichtbare, große Kristalle werden als „Phaneroquarz“ bezeichnet. Oft weist der Steine eine grobe Körnung und Risse auf.

Rosenquarz ist milchig-trüb, durchscheinend oder auch durchsichtig. Die verschiedenen Rosa-Nuancen von blass bis intensiv rosa, rosarot, aber auch weißlich bis lavendelfarben sind meist gleichmäßig verteilt. Kleine Flecken sind aber durchaus möglich. Der Rosenquarz bildet einen so genannten Asterismus aus. Dabei handelt es sich um einen der schönsten Effekte bei Edelsteinen überhaupt. Feinste Kristallnadeln sorgen für einen Sterneffekt, beim Rosenquarz ist diese Erscheinung sehr selten, weshalb entsprechende Steine echte Raritäten sind. In der Regel handelt es sich dabei um Rutilnadeln. Der Effekt entsteht beim Cabochon-Schliff. Bei Lichteinfall wird ein mehrstrahliger Stern im Rosenquarz sichtbar.

Rosenquarz weist eine Härte von 7 auf der Mohs’schen Skala auf und ist nicht spaltbar. Sein Bruch ist muschelförmig, seine Strichfarbe weiß. Rosenquarz weist einen schwachen Pleochroismus (Farbenwechsel) sowie einen sehr geringen natürlichen Magnetismus auf. Nachträglich lässt sich ein Magnetismus nicht künstlich erzeugen. Eine natürliche Radioaktivität ist nicht vorhanden, kann aber durch Bestrahlung in Kernreaktoren nachträglich in geringer Menge aufgenommen werden.

Unter extremer Sonneneinstrahlung wird Rosenquarz blass, bei einer Erhitzung über 575 ° C verliert er seine Farbe komplett. Rein Optisch weist Rosenquarz einen Glanz wie Fett oder Glas auf, seine echte Farbe ist ausschließlich unter neutralem Licht zu erkennen. Wird Rosenquarz unter Neonröhren oder Energiesparlampen betrachtet, kann sich der Stein auch in einer völlig anderen Farbe zeigen.

Der Rosenquarz – Wirkung und Anwendung als Heilstein

Dem Rosenquarz werden als Heilstein unterschiedlichste Wirkungen auf Körper, Seele und Geist zugeschrieben. Außerdem werden ihm magische beziehungsweise symbolische Wirkungen nachgesagt. Dabei lässt er sich vielseitig in der Edelsteintherapie anwenden.

Die Wirkung von Rosenquarz auf den Körper

Rosenquarz soll – so genannten radiästhetischen Überprüfungen zufolge – verschiedene Frequenzen positiv beeinflussen können. So wirkt sich der Heilstein nachweislich positiv auf das Nervensystem, das Herz- und Blutkreislaufsystem, das Verdauungssystem, das Knochengerüst sowie die Geschlechtsorgane aus. Rosenquarz hat eine stärkende und regenerierende Wirkung, und kann so als Stabilisator bei Nervenzusammenbrüchen dienen. Weiterhin hilft er bei Völlegefühl und wirkt sich auf die Leber und auch das Fettgewebe aus.

Der Anteil an Mangan im Heilstein sorgt für eine positive Wirkung auf das Herz, außerdem sorgt der Rosenquarz für eine ausreichende Versorgung des Blutes mit Sauerstoff. Der Herzmuskel und auch die Herzklappen sollen dadurch gekräftigt werden.

Zudem wird dem Rosenquarz eine ausgleichende und auch reinigende Wirkung auf rote und weiße Blutkörperchen nachgesagt. Er eignet sich somit in seiner Anwendung vorbeugend gegen Blutkrankheiten (z. B. Anämien, Leukämie). Außerdem unterstützt er die Durchblutung, wirkt schmerzlindernd während der Periode und kann eine Linderung von Krämpfen bewirken. Er soll zudem die Fruchtbarkeit erhöhen.

Der Rosenquarz regt weiterhin den Stoffwechsel an. Er besitzt eine reinigende Wirkung und fördert den Abbau von Abfallprodukten und Giften, wodurch er für und mehr Kraft und Vitalität sorgt.

Die Wirkung von Rosenquarz als Heilstein wird in der Steinheilkunde auch bei Beschwerden wie Schlafstörungen sowie Geschlechtskrankheiten (sowohl bei Männern als auch bei Frauen) beschrieben.

Die Wirkung von Rosenquarz auf die Seele

Rosenquarz fördert als Stein der Liebe vor allem die inneren Bedürfnisse nach Liebe und Treue, bestärkt dabei zusätzlich den Sinn für Schönheit. Er sorgt dafür, dass wir neuen Halt finden können und auch das Loslassen einer enttäuschten Liebe möglich wird. Wer sich in einer partnerschaftlichen Beziehung entfremdet, sollte den Rosenquarz nutzen, wenn es zu einer Zusammenführung kommen soll. Der Heilstein kann den Grundstein für einen Neuanfang in Partnerschaft und Liebe oder Vorurteile legen. Er befreit dabei von Ängsten vor Enttäuschung und stärkt das Vertrauen zum Partner sowie gegenüber anderen Menschen. Sind im Herzen „Wunden“ durch andere Mitmenschen verursacht worden, kann er diese heilen.

Der Rosenquarz harmonisiert vor allem bei Kleinkindern und auch Kindern im heranwachsenden Alter die Seele, wenn er am Körper getragen wird. Durch die Schwingungen fühlen sich Babys und Kleinkinder beschützt und geborgen.

Da der Rosenquarz sehr sensible Schwingungen aufweist, kann er schöpferische Gedanken und Phantasie anregen, das Zusammengehörigkeitsgefühl erhöht zum Partner und auch zu unserer Umwelt erhöht sich. Auch Herzschmerzen und Liebeskummer lassen sich durch den Rosenquarz gut verarbeiten.

Bei gefühlskalten Menschen sorgt der Rosenquarz als Heilstein für ein erhöhtes Einfühlungsvermögen und Mitgefühl gegenüber anderen Menschen. Er wirkt zudem beruhigend und wirkt gegen Stress und Nervosität. Das enthaltene Natrium soll dabei helfen, die Gefühle zu ordnen. Durch Eisen wird die Willenskraft gestärkt, Titan baut das Selbstvertrauen auf und Aluminium gibt notwendige Gelassenheit, Dinge besser anzunehmen. Das im Rosenquarz enthaltene Magnesium sorgt für Kraft und Geborgenheit, Mangen – welches nicht nur für die Farbe verantwortlich ist – soll mehr Verständnis verleihen.

Mit Hilfe des Rosenquarzes wird der Träger empfänglich für das Schöne im Leben sowie Sinnlichkeit und Genuss, sofern er mit seinem Herzen dabei ist. Bei Frauen sorgt er außerdem für eine feminine Ausstrahlung und natürlichen Charme. Zusätzlich werden durch den Rosenquarz Empfindsamkeit, Liebesfähigkeit, Romantik und Herzenskraft gesteigert. Das Gemüt wird sanft, aber nicht nachgiebig. Eigene Bedürfnisse lassen sich besser erfüllen. Zudem macht Rosenquarz aufgeschlossen und hilfsbereit und fördert ein harmonisches Zusammenleben.

Die Wirkung von Rosenquarz auf den Geist

Rosenquarz sieht zwar sanft und harmlos aus, sollte aber nicht unterschätzt werden. Der Heilstein steigert das Durchsetzungsvermögen und verleiht seinem Träger Bestimmtheit. Durch den Rosenquarz wird unser Geist soweit geöffnet, dass wir uns um unsere Mitmenschen mehr kümmern und ein angenehmeres Umgehen miteinander anstreben. Erreicht wird das durch die Förderung der Sensibilität, das tägliche Leben kann er somit erleichtern.

Die symbolische beziehungsweise magische Wirkung von Rosenquarz

Der Rosenquarz gilt auch als

  • Stein des Herzens
  • Stein des Trostes
  • Stein des Liebeskummers
  • Stein der Traurigkeit
  • Symbol der Liebe
  • Symbol des Selbstvertrauens in sihc selbst
  • Symbol der Fruchtbarkeit

Symbolisch wird er mit einer jungen Rosenknospe in zarter rosaroter Farbe verglichen, welche nun bereit ist, den nächsten Schritt auf ihrem Weg zur Blüte zu gehen. Sie beginnt dabei, ihre Knospe Richtung Sonne zu strecken, um sich langsam zu öffnen.

Die Kraft des Rosenquarzes wird damit sehr gut beschrieben, denn er verfügt über eine Energie, so sanft wie eine Rose. Er hilft sozusagen mit einer „sanften Bestimmtheit“ bei der Entfaltung des eigenen Ichs und lässt es zu, dass sein Träger seine wahren Bedürfnisse besser fühlt und verwirklicht.

Möglichkeiten der Anwendung von Rosenquarz als Heilstein

Entscheidend für die Anwendung von Rosenquarz als Heilstein ist, dass es sich weder um einen gefärbten noch um einen bestrahlten oder rekonstruierten Stein handelt. Derartige Steine besitzen keinerlei heilende Wirkung.

Die Anwendungsmöglichkeiten von Rosenquarz sind sehr vielfältig.

Er kann direkt auf die Haut aufgelegt oder als Trommelstein bei sich getragen werden. Er eignet sich zur Herstellung von Edelsteinwasser, ebenso wie zur Massage, Meditation und im Steinkreis.

Auflegen von Rosenquarz

Zum Auflegen eignet sich Rosenquarz sehr gut. Durch das gezielte und regelmäßige (z. B. immer zur gleichen Tageszeit). Auflegen auf bestimmte Körperstellen kann der Heilstein seine Wirkung optimal entfalten. Er sorgt so für Linderung von körperlichen und auch seelischen Beschwerden. Wie lange und oft der Rosenquarz aufgelegt werden sollte, ist dabei vom Schweregrad einer Erkrankung abhängig.

Vor dem Auflegen sollte Rosenquarz eine Zeit lang in der Hand erwärmt werden, so kann sich die Wirkung besser entfalten. Die Erwärmung sollte dabei durch die Person erfolgen, bei der die Behandlung durchgeführt wird, so dass der Rosenquarz sich auf die jeweilige Körpertemperatur auch einstellen kann.

Zum Auflegen eignen sich Trommelsteine, Handschmeichler oder auch Massagesteine, da Rohsteine oft scharfe Bruchkanten aufweisen. Die Form selbst ist nicht entscheidend für die Wirkung, sondern vielmehr die naturreine Qualität des Heilsteins.

Tragen von Rosenquarz

Rosenquarz kann auch auf der Haut getragen werden. Dies ist als Trommelsteinanhänger oder Kette möglich. Seine Wirkung entfaltet er beim Tragen aber nur, wenn er über einen längeren Zeitraum getragen wird. Alternativ kann er auch in den BH gesteckt werden, wenn er flach genug ist. Auch mit Pflaster kann der Rosenquarz am Körper fixiert werden, er darf jedoch nicht mit der Klebestelle des Pflasters in Berührung kommen, da so seine Wirkung beeinträchtigt werden kann.

Der Rosenquarz in der Meditation

Rosenquarz ist ein idealer Stein für die Meditation, da er eine harmonisierende Wirkung besitzt und somit in der Meditation eine gute Unterstützung darstellt. Allein wird der Rosenquarz in der Meditation aber nur selten verwendet, oft kommt er in Verbindung mit einem Bergkristall zum Einsatz, welcher aber die Wirkung des Rosenquarzes verstärken soll.

Der Rosenquarz im Steinkreis

Regelmäßig kommt Rosenquarz in Steinkreisen zur Anwendung. Auch hier wird er vor allem mit Bergkristall kombiniert, wo seine Wirkung verstärkt wird. Im Steinkreis soll der Rosenquarz eine entspannende Wirkung erreichen und als sanfter Energiespender gelten.

Massage mit Rosenquarz

Rosenquarz eignet sich hervorragend als Masssagestein. Seit vielen tausend Jahren wird er für eine Vielzahl an Massagen eingesetzt, meist in Kombination mit Amethyst und Bergkristall. Dabei wird er sowohl zur Behandlung akuter Schmerzen als auch zur Vorbeugung von Schmerzen genutzt. Rosenquarz eignet sich sowohl zur Kontakt- als auch zur Druckpunkt- und Palpationsmassage.

Edelsteinwasser mit Rosenquarz

Für das Ansetzen von Edelsteinwasser oder Essenz aus Rosenquarz eignet sich der Stein sehr gut. Edelsteinwasser oder Essenzen, die mit Rosenquarz angesetzt wurden, wirken beruhigend und schmerzlindernd und lassen sich zudem sehr gut mit anderen Anwendungen im Rahmen der Steinheilkunde kombinieren.

Am besten eignen sich zum Ansetzen von Rosenquarzwasser etwa 2 bis 3 cm große Trommelsteine, die in einem Glaskrug mit einem Liter Wasser über Nacht angesetzt werden. Alternativ kann auch roher Rosenquarz dazu verwendet werden. Dieser ist jedoch schwerer zu reinigen und kann leichter brechen.

Entscheidend für die Herstellung von Edelsteinwasser ist ein qualitativ hochwertiger Stein, der weder gefärbt, noch bestrahlt oder rekonstruiert ist. Nicht nur, dass er keine Wirkung hätte, er kann auch zu Nebenwirkungen führen, die unter Umständen sogar die Gesundheit gefährden. Bestenfalls wird das Edelsteinwasser von einem erfahrenen Fachmann (z. B. geschulter Heilpraktiker) hergestellt.

Mit dem Rosenquarz das Haus „reinigen“

Denkt man an die Hausreinigung, geht man vermutlich zunächst von einem Hausputz aus. Das ist damit natürlich nicht gemeint. Vielmehr soll der Rosenquarz dazu beitragen, Schutz und Energie in Räumlichkeiten zu bringen. Durch die eigenen Energien der in einer Wohnung oder einem Haus lebenden Menschen sowie durch äußere Einflüsse, kann es zu Spannungen kommen.

Um diese Spannungen zu lösen, hat sich das so genannte „goldene Dreieck“ bewehrt, welches aus Rosenquarz, Bergkristall und Amethyst besteht. Alle drei Steine im Haus oder der Wohnung vereint, sorgen für eine bessere Verteilung der Energie. Als Symbol kommt hier die Pyramide zum Tragen. Für das „goldene Dreieck“ eignen sich am besten ungeschliffene, etwa handgroße Steine.

Der Rosenquarz – Die richtige Pflege

Rosenquarz, der als Heilstein genutzt wird, kommt unweigerlich mit Verunreinigungen durch Hautfette, Creme- und Kosmetikreste sowie Schmutzpartikel in Berührung und sollte deshalb regelmäßig gereinigt werden. Die Häufigkeit hängt dabei meist vom persönlichen Empfinden und der Art der Anwendung ab. Verunreinigungen können die Wirkung des Heilsteins beeinträchtigen und sollten schon allein deshalb entfernt werden.

Für die Reinigung empfiehlt sich handwarmes Wasser, welches möglichst kalkfrei ist. Auf Zusätze wie Seife oder Reinigungsmittel sollte bei der Reinigung verzichtet werden.

Da Rosenquarz ein sehr starker Stein ist, sollte eine Entladung möglichst ein- bis zweimal im Monat unter fließendem und lauwarmem Wasser erfolgen. Ketten lassen sich einmal monatlich optimal in einer trockenen, mit Hämatit-Trommelsteinen gefüllten Schale entladen.

Die Aufladung kann für einige Stunden mit Bergkristall und Amethyst erfolgen (bei einem sehr kräftigen Madagaskar-Rosenquarz nur einmal jährlich notwendig). Auch das Aufladen in der Sonne ist durchaus möglich.

Der Rosenquarz – Zuordnung zu Chakren und Sternzeichen

Seine Wirkung entfaltet der Rosenquarz am besten durch Auflegen auf dem Wurzelchakra.

Für das Sternzeichen Stier ist Rosenquarz ein wichtiger Hauptstein, der ihm die Möglichkeit verleiht, sich wesentlich besser entspannen und rücksichtsvoller mit sich selbst umgehen zu können.

Für Fische und Schütze ist Rosenquarz ein wichtiger Nebenstein. Bei Fischen bringt er die Gefühle in Einklang und hilft ihm, Verletzungen besser zu verarbeiten. Schützen erhalten durch den Rosenquarz Sicherheit und Zufriedenheit sowie eine gestärkte Liebe.

Der Rosenquarz als Schmuckstein

Der Rosenquarz ist als Schmuckstein sehr vielseitig. Er lässt sich leicht bearbeiten und kann daher auch in den unterschiedlichsten Formen geschliffen werden. Deshalb finden sich im Schmucksektor nicht nur klassische runde oder tropfenförmige Schliffe. Rosenquarz in Form von Blüten oder Herzen ist ebenfalls sehr beliebt.

Der Fantasie sind dabei eigentlich fast keine Grenzen gesetzt. Schmuckliebhaber finden klassische Anhänger, Armbänder oder auch Ringe aus Rosenquarz. Gerade bei Ringen geht der Trend immer mehr dahin, dass der komplette Ring aus Rosenquarz gearbeitet wird. In der Regel wird Rosenquarz zusammen mit Silber und ähnlichen Metallen kombiniert, da derartige Metalle der Färbung des Steins am besten schmeicheln.

Auch als Talisman (z. B. als Engel) ist der Rosenquarz sehr beliebt. Auch andere Figuren werden aus dem Edelstein geschnitzt und erfreuen sich größter Beliebtheit.

Fälschungen, Imitationen und Verwechslungen

Da Rosenquarz sehr häufig vorkommt und damit auch nicht allzu teuer ist, könnte man meinen, er wird eher nicht gefälscht oder imitiert. Dennoch gibt es – wenn auch selten - auch von diesem schönen Stein am Markt Fälschungen beziehungsweise Imitationen. Meist handelt es sich dabei um Glassteine, die eingefärbt und als Rosenquarz angeboten werden. Sie sind aber in der Regel mit bloßem Auge als Fälschung zu erkennen, weil sie einfach zu „rein“ und „klar“ sind, als dass es sich um echte, naturgewachsene Quarze handeln könnte.

Sehr oft werden Rosenquarze aber durchaus nachgefärbt, um die Farbe zu intensivieren. Eine derartige „Fälschung“ ist für Laien mit bloßem Auge nicht erkennbar, eine mineralogische Analyse wäre notwendig.

Verwechslungen sind jedoch mit Steinen wie dem rosa Turmalin, dem Rhodonit, dem Kunzit oder auch dem Rhodochrosit möglich. Je nach Ausprägung können diese Steine dem Rosenquarz sehr ähneln.

Muss der Rosenquarz tatsächlich echt sein?

Wer den Rosenquarz lediglich als Schmuckstück haben möchte, sollte nicht unbedingt darauf schauen, ob der Stein wirklich echt ist. Natürlich ist es ärgerlich, wenn es sich um einen nicht 100 Prozent echten Stein handelt, allerdings erhält man einen wunderschönen Stein zu einem angemessenen Preis, denn sowohl Turmalin als auch Rhodonit können beispielsweise in der gleichen Preisklasse angesiedelt werden.

Die Echtheit ist jedoch von großer Bedeutung, wenn der Rosenquarz als Heilstein verwendet werden soll. Denn möchte man von den Wirkungen eines Rosenquarzes profitieren, sollte es sich dabei um einen reinen, echten Stein handeln. Die Echtheit kann dabei mit einem Zertifikat nachgewiesen werden.

Wert und Preis von Rosenquarz

Grundsätzlich ist der Preis von Rosenquarz von der jeweiligen Qualität eines Steines abhängig. Zwar ist Rosenquarz – verglichen mit anderen Heil- und Schmucksteinen – relativ günstig, sein Wert kann aber dennoch stark variieren.

Der Wert richtet sich gerade bei Schmuck vor allem nach der optischen Qualität und dem Arbeitsaufwand, der bei der Herstellung notwendig wurde. Meist ist der Arbeitspreis deshalb deutlich höher, als der eigentliche Preis für das Rohmaterial.

Soll Rosenquarz lediglich zur reinen Dekoration als Rohmaterial verwendet werden, ist der Preis vor allem vom optischen Eindruck der Größe des Minerals abhängig. Entscheidend ist dabei, ob die typischen Strukturen von Rosenquarz zu erkennen sind und wie kräftig, aber auch natürlich die Farbe des Steins ist.

Für die Verwendung ist der Steintherapie lassen sich Wert und realistischer Preis nur schwer bestimmen. Neben dem optischen Eindruck muss hier auch die Qualität des Materials genau stimmen. Steine dürfen weder gefärbt noch gefälscht sein, da sie ansonsten keine Wirkung als Heilstein besitzen.

Der Rosenquarz – Weitere Verwendungsmöglichkeiten

Der Rosenquarz findet inzwischen nicht mehr nur als Schmuck- und Heilstein Anwendung.

Aufgrund seiner Piezoelektronischen Eigenschaften (Eigenschaft eines Körpers, beim sich Dehnen oder Zusammenpressen Spannung abzugeben) und Schwingungseigenschaften kann er auch anderweitig eingesetzt werden. So soll Rosenquarz beispielsweise die Raumluft spürbar verbessern, schädliche Strahlen von Bildschirmen (z. B. PC- oder TV-Röhren) absorbieren und einen guten Schlaf fördern.

Auch in Aquarien (Salz- und auch Süßwasser) kommt der Rosenquarz schon seit längerer Zeit zum Einsatz. Entscheidend ist dabei jedoch, dass der Stein nicht nachbehandelt ist, um die Tiere nicht zu schädigen. Aquarien-Freunde sollten jedoch bedenken, dass der Rosenquarz verblasst, wenn er längere Zeit zu grellem Licht ausgesetzt ist.

Hinweise zum Umgang mit Rosenquarz

Nicht selten hört man, dass Rosenquarz in einer Sauna auf den Saunaofen gelegt wird. Dies sollte unterlassen werden, da es sehr gefährlich ist. In die natürlichen Zwischenräume des Steins – die so genannten Heilungs- und Wachstumsrisse – dringt Wasser ein. Der Rosenquarz dehnt sich dann aus, was durch die hohe Temperatur noch stärker begünstigt wird. Die Folge: Der Rosenquarz kann platzen. Dabei können sich explosionsartig Splitter so scharf wie Rasierklingen verteilen, was ein erhebliches Verletzungsrisiko birgt.

Weiterhin sollte Rosenquarz keiner intensiven Bestrahlung mit Sonnenlicht ausgesetzt werden, da er ansonsten ausbleicht. Aufladungen sollten deshalb bestenfalls in der Morgen- oder Abendsonne erfolgen. Auch im Solarium sollte Schmuck mit Rosenquarz abgelegt werden, da auch diese Strahlung zum Ausbleichen führt. Schwarzlicht ist für den Rosenquarz ebenfalls schädlich und kann die Schönheit und Qualität beeinträchtigen.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Wir und unsere Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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